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Hinweis auf Umgesetzte Ordnungsänderungen des Landesfußballverbandes M-V

28. 08. 2020

Werte Sportfreunde,

 

zu Beginn der Saison 2020/21 möchte ich Sie auf die durch den LFV MV umgesetzte Ordnungsänderungen hinweisen. Diese sind auf der Internetseite des LFV eingestellt.

 

Insbesondere mache ich auf die Neuregelung zur Problematik "Gang des Verfahrens" aufmerksam. § 24 Ziffer 1 und 2 RuVO sind nunmehr wir folgt gefasst:

 

Spieler/Spielerinnen, Trainer/Trainerinnen, Funktionsträger/Funktionsträgerinnen sind nach einem Feldverweis (Rote Karte) bis zur Entscheidung durch die zuständige Instanz gesperrt, ohne dass es eines besonderen Verfahrens oder einer besonderen Benachrichtigung bedarf. Rote Karten ziehen Spiel- und Funktionssperren grundsätzlich für Pflichtspiele in dem Wettbewerb, in dem das Vergehen begangen wurde, nach sich. Bei schwerwiegenden Sportverfehlungen kann eine Spielsperre für Pflichtspiele in allen Wettbewerben des LFV M.-V. und für Freundschaftsspiele durch die Rechtsorgane des LFV M.-V. ausgesprochen werden.

Punktspiele in sämtlichen Klassen des Landes- und Kreisspielbetriebes des LFV M.-V. gelten als ein Wettbewerb und Pokalspiele in sämtlichen Klassen des Landes- und Kreisspielbetriebes des LFV M.-V. als ein anderer Wettbewerb.

Die Vereine und/oder die vom Feldverweis betroffene Person können binnen einer Frist von vier Tagen nach dem Feldverweis, eine schriftliche Stellungnahme an den Staffelleiter abgeben und gegebenenfalls eine mündliche Verhandlung beim Sportgericht beantragen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Staffelleiter vom Verzicht auf rechtliches Gehör ausgehen. Spätestens 10 Tage nach Erteilung des Feldverweises hat der Staffelleiter das Verfahren nach § 4 Nr. 9 b) SpO abzuschließen oder das Verfahren zu eröffnen und dem Sportgericht zur Entscheidung zu übergeben. In letzterem Falle ist der betroffene Verein durch den Staffelleiter darüber zu informieren.

 

Von der Einleitung aller anderen Verfahren und der Abgabe an das Sportgericht, die vom Antragsteller spätestens 14 Tage nach Kenntnis der Sachlage erfolgen muss, sind die betroffenen Vereine oder betroffenen Personen vom Antragsteller des Verfahrens umgehend schriftlich zu benachrichtigen und über die Sachlage ausreichend zu informieren. Sie haben die Möglichkeit, binnen einer Frist von sieben Tagen nach Zugang eine schriftliche Stellungnahme an den Vorsitzenden des zuständigen Verhandlungsausschusses abzugeben und gegebenenfalls eine mündliche Verhandlung zu beantragen. Die Frist kann in begründeten Ausnahmefällen bis auf drei Tage verkürzt werden. Nach Ablauf dieser Frist kann das Sportgericht vom Verzicht auf rechtliches Gehör ausgehen und das Verfahren nach Ermessen abschließen. Beweismittel sind bis zum Termin der mündlichen Verhandlung oder Entscheidung im schriftlichen Verfahren von den Vereinen zu benennen und beizubringen.

 

Das Sportgericht wünscht allen Vereinen eine erfolgreiche Saison. Bleiben Sie gesund!

 

Britta Böhm

Vorsitzende SG

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Hinweis auf Umgesetzte Ordnungsänderungen des Landesfußballverbandes M-V